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Wer ist überhaupt "Sachverständiger"?

Im Prinzip zunächst jeder, der sich so nennt! Denn der Begriff "Sachverständiger" ist von Gesetzes wegen nicht geschützt. Die Folge: Auch Gutachter, die nicht ausreichend qualifiziert sind, können sich als Sachverständige bezeichnen.

Da gibt es den "öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen", den "Freien Sachverständigen", den "anerkannten", den "amtlich anerkannten" und auch den "allgemein vereidigten"….

Wenn man aber ganz sicher gehen möchte, dass man es wirklich mit "geprüfter Kompetenz" und besonderer Sachkunde zu tun hat, sollte man unbedingt einen "öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen" beauftragen!

Es dürfen sich nämlich nur solche Sachverständige "öffentlich bestellt und vereidigt" (abgekürzt: ö.b.u.v.) nennen, die aufgrund entsprechender, gesetzlicher Bestimmungen zuvor auf ihre persönliche und besondere fachliche Eignung in Sachen Gutachtenerstattung geprüft wurden. Zudem sind öffentlich bestellte Sachverständige darauf vereidigt, unabhängig und unparteiisch zu handeln. Weiterhin wird die stetige Weiterbildung und Qualifizierung, von der Bestellkörperschaft überwacht. 

Ich bin von der Handwerkskammer Magdeburg öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk.